2020


Punkt Mitternacht fällt am 1.1.1986 in Paris der Startschuss zum härtesten Wüstenrennen der Welt, der Rallye Paris-Dakar. In einundzwanzig Tagen wird der Franzose Cyril Neveu mit seiner Honda NXR 750 nach 15.000 km als erster das Ziel am Lac Rose,  einem  Salzsee 30 km nördlich von Dakar erreicht haben.

In derselben Nacht, zur selben Stunde fällt auch in Engelbrechts im tiefst verschneiten Waldviertel ein Schuss. Eine Fehlzündung. Ein zweiter Tritt, gefolgt von einem Knattern. Kurz darauf ein zweites Knattern. Zwei rauchende Zweitakter setzen sich in Bewegung Richtung Süden. Ihr Ziel: Dakar. In knapp drei Stunden werden Engelbert Fröschl und Alois Zankl auf ihren beiden Puch MCH 250 am Jauerling 14.978 km nördlich von Dakar mit technischem Gebrechen die Reise nach Afrika beenden müssen und bei eisigem Wind und gefühlten minus 25 Grad Celsius zur Erkenntnis gelangen: „Dakaa is ned ums Eck."

Engl und Loisl haben ihre Lektion gelernt und diesmal – mehr als dreißig Jahre später – wird nichts dem Zufall überlassen. Gereift, geistig gewachsen, in voller Mannesblüte und technisch am Stand der Zeit, sind die AFRICA TWINIS  fest entschlossen mit ihren Hightech-Motorrädern die Wüste zu bezwingen und komme was wolle das Ziel zu erreichen: Den Lac Rose, 30 km nördlich von Dakar.

Es mag ja schon sein, dass die Welt in den letzten 30 Jahren zusammengewachsen ist: aber Dakar ist trotzdem noch immer nicht ums Eck.


 

Mi, 15. Jänner, 19.30, zentrum, Feldbach

ROLAND DÜRINGER

Africa Twinis“


Do, 20. Feb., 19.30, Stadtsaal, Mürzzuschlag

ROLAND DÜRINGER

Africa Twinis“


Mi, 25. März, 19.30, Kunsthaus, We1z

ROLAND DÜRINGER

Africa Twinis“

 



 

Kennen Sie auch diese Liebe, die man empfindet, wenn auf der Autobahn ein hupender Porsche Cayenne hinten auffährt? Diese Zufriedenheit, wenn Sie nackt vor dem Spiegel stehen und dabei die Muskeln nicht anspannen? Diese Panik, dass die Pubertät Ihrer Tochter vielleicht vorbei sein könnte? Diese Sehnsucht, den eigenen Eltern endlich ähnlicher zu werden? Dieses Bedauern, wenn Ihr Partner bei Monopoly genau auf das Feld fährt, auf dem Sie gerade ein Hotel gebaut haben? Diese Hoffnung, dass der Brief, den Sie gerade öffnen, vom Finanzamt ist? Diese Vorfreude, wenn der Chef einen Witz erzählt? Diese Zuversicht, wenn Sie dem amerikanischen Präsidenten bei einer Rede zuhören? Diese Sorge, dass Sie am Sterbebett bereuen könnten, viel zu wenig Zeit auf Facebook, Twitter und Instagram verbracht zu haben?

Falls Sie diese Gefühle nicht kennen, dann sind Sie bei Klaus Eckel richtig.

Falls schon, dann auch.


Mi, 12. Feb., 19.30, Mehrzwecksaal, der NMS, Grafendorf - AUSVERKAUFT

KLAUS ECKEL

Ich werde das Gefühl nicht los“


Do, 13. Feb., 19.30, Stadthalle, Fürstenfeld - AUSVERKAUFT

KLAUS ECKEL

Ich werde das Gefühl nicht los“


Sa, 22. Feb., 19.45, ZEHNERHAUS, Bad Radkersburg - AUSVERKAUFT

KLAUS ECKEL

Ich werde das Gefühl nicht los“



Andreas Vitáseks 13. Programm "Austrophobia" ist eine kabarettistische Auseinandersetzung mit dem Heimatbegriff und dem Fremdsein, mit begründeten und unbegründeten Ängsten, mit dem Jung gewesensein und dem Älterwerden und mit der untoten Vergangenheit Österreichs.

Ankommen und Wegfahren, Nationalismus und Internationalismus und die alltäglichen

Mühen der Ebene werden im privaten Mikrokosmos einer Familie mit illegal eingeschleustem Mops abgehandelt. Gibt es ein richtiges Leben im Falschen? Lauert das Grauen in der Idylle? Und ein alter Bekannter feiert das größte Comeback seit Lazarus.


Di, 03. März, 19.30, Kunsthaus Weiz, Weiz

ANDREAS VITÁSEK

„Austrophobia“


Di, 26. Mai, 19.30, Kulturzentum, Leibnitz

ANDREAS VITÁSEK

„Austrophobia“



Die Leute sagen oft „ich versteh´ die Welt nicht mehr!“ – Mir geht es umgekehrt – die Welt versteht mich nicht mehr. Spinn´ ich oder spinnt die Welt? Was lässt sich angesichts der digitalen Diktatur und der Auslöschung des Hausverstandes bloß noch sagen? Kann die Kunst uns retten oder muss ich die Kunst retten? Wohin soll man flüchten? In die geistige Euthanasie, in das Absurde, zurück in die Tradition oder doch lieber in die Karibik? Und was hat eine Thunfischdose mit der letzten Erkenntnis zu tun? Am Ende der Show weiß man vielleicht mehr – oder noch besser – vielleicht gar nix mehr!


 

Sa, 07. März, 20.00, zentrum, Feldbach

ALF POIER

„Humor im Hemd“



In den kaum 27 Jahren ihres Bestehens hat die Gruppe Mnozil Brass ausgiebig und mit großem Ernst Unernstes, ja sogar Heiteres gespielt.

Im neuen Programm „Pandaemonium" werden die Spielregeln von Grund auf geändert: Ab sofort beleuchten wir mit angemessenem Unernst die ernsten Dingen des Lebens.

Lustvoll werden all die kleinen Dämonen, die uns beim Streben nach dem Wahren, Edlen und Reinen immer im Weg stehen, einer gepfefferten bläserischen Reflexion unterzogen.

Warum wollen wir gar nicht so heilig sein? Warum sind wir lieber haltsam als enthaltsam und wieso zum Teufel ist´s in der Nacht oft lustiger als am Tag?

Mnozil Brass stellt sich diesem Fragenkomplex ausgiebig und angezuckert, immer mit einer Prise eingebildeter Altersweisheit im neuen Programm.


Mi, 11. März, 19.30, zentrum, Feldbach - RESTKARTEN

MN0ZIL BRASS
Vorpremiere PANDAEMONIUM



Der musikalische Weg der in Wien geborenen Cellistin und Singer Songwriterin Marie Spaemann wurde schon früh von Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen einerseits und ihrer Faszination und Neugierde für die Vielfältigkeit kreativer Arbeit andererseits geprägt. Zwischen Barock und Spätromantik, Soul und Pop bewegt sie sich in einem Kreislauf beständigen Suchens und Findens neuer Formen und Farben des Musikerschaffens. 

Christian Bakanic's Zugang zur Musik verbindet die komplexe Spontaneität des Jazz, die temperamentvolle Leidenschaft des Tango Nuevo, das disziplinierte Moment der Klassik mit vielschichtigen Traditionen europäischer Volksmusik. Die Quintessenz der Arbeit des österreichischen Akkordeonisten und Komponisten ist die stete Bewegung, der immerwährende Austausch und nicht zuletzt die spannende Suche nach neuen Möglichkeiten. 

„Libera Musica“ ist nicht nur der Titel, sondern auch Leitmotiv des gemeinsamen Abends der beiden Musiker, die zwischen Bach und Piazzolla auch ihre eigenen Kompositionen betten werden.  


Fr, 20. März. 19.30, zentrum, Feldbach

MELA MARIE SPAEMANN & CHRISTIAN BAKANIC

Libera Musica“



Als Thomas Stipsits mit dem Kabarett begann, hatte er noch keinen Führerschein. Mittlerweile hat er das Triple geschafft: Frau, Kind und Bausparvertrag. Um dieses Triple zu feiern, hat er seinen Ranzen voll mit Stinatzer Delikatessen der letzten Programme gepackt und wird an diesem Abend voll und ganz zu Ihrer Verfügung zu stehen.

Eine kleine Werkschau der burgenländisch - steirischen Mischung, gewürzt mit Ausblicken auf das neue Soloprogramm, also „Quasi“ ein „Best Of“.

Dabei zeigt Stipsits einmal mehr seine Wandlungsfähigkeit: klassische österreichische Charaktere werden durch Überzeichnung liebevoll und augenzwinkernd aufgeblattelt. Neben all dem bleibt Stipsits natürlich noch genügend Platz, um sich über Politik und Gesellschaft lustig zu machen, in verrückten Liedern seine Stimmenimitationen zu präsentieren und mit dem Publikum spontan zu scherzen. Sein „Quasi Best Of“ besticht durch jede Menge Situationskomik und eine abwechslungsreiche Parade absurd-komischer Szenen und Charaktere, bei denen auch die Selbstironie und Insider-Anekdoten nicht zu kurz kommen.


Die Zeiten für Satire sind immer gut. Sie stirbt nicht, solange der Mensch menschelt.“       

(G. POLT)

 


So, 22. März, 14.00, Kunsthaus, Weiz - RESTKARTEN

THOMAS STIPSITS

„Stinatzer Delikatessen“


So, 22. März, 19.00, Kunsthaus, Weiz - RESTKARTEN

THOMAS STIPSITS

„Stinatzer Delikatessen“



Wie wird es jetzt weitergehen, fragt er sich? Der rätselhafte Stückauftrag eines  

Theaterdirektors hat Bewegung in das Leben von Alfred Dorfers Bühnenfigur gebracht.  

Und: Jetzt steht der Umzug bevor.

Ein Mann, ein Raum, zwei Bananenkisten. Ein leerer Raum, voller Erinnerungen. Was  

kommt jetzt? Im besten Fall die Spedition. Jene Kraft, die fürs Erste Veränderung schafft.  

Und daran glaubt Dorfers Protagonist: an die positive Kraft der Veränderung. Wenn  

„umziehen“ Veränderung bedeutet, ist dann jede Veränderung gleichzeitig ein Umzug für sich selbst?  

Zurück bleiben die Nachbarn. Unterschiedliche Menschen, von Beziehungsunfug und  

anderen Torheiten gebeutelt, durch grandioses Scheitern und die Suche nach einem  

Ausweg aus der Banalität zur Karikatur ihrer selbst verkommen.

Alfred Dorfer zeigt in seinem neuen Soloprogramm Momentaufnahmen vom Aufbrechen und Ankommen. Episoden aus der Nachbarschaft dienen als Fenster zur Welt und erlauben auch den Blick in eine Zukunft, in der Idealisten endgültig als nützliche Idioten begriffen werden.

Virtuos agiert Alfred Dorfer in den von ihm erdachten Parallelwelten, spielt mit Rollen und Perspektiven und präsentiert ein temporeiches und inhaltlich sehr komplexes Ein-Mann-Theater.

Der Wiener Alfred Dorfer zählt zu den wichtigsten Satirikern und Autoren im deutschen Sprachraum, den er als seine Bühne begreift. Ausgezeichnet wurde Dorfer u.a. mit dem deutschen Kleinkunstpreis, dem Deutschen Kabarettpreis, dem Bayerischen Kabarettpreis und dem Schweizer Cornichon.


Do, 16. April, 19.30, Stadtwerke-Hartberg-Halle

ALFRED DORFER

„und...“


Fr, 17. April, 19.30, Stadttheater, Leoben

ALFRED DORFER

„und...“


Sa, 18. April, 19.30, Stadtsaal, Mürzzuschag

ALFRED DORFER

„und...“



Was vor 20 Jahren als Frühstücksidee dreier Musik- und eines Medizinstudenten begann, entwickelte sich unter dem Namen „folksmilch“ zu einer musikalischen Größe der österreichischen Musikszene.

Nach sieben CDs, zahlreichen spannenden Projekten, und über 1000 Live-Konzerten, ist es nun an der Zeit, dieses Jubiläum gebührend zu feiern und ein "Bestof folksmilch" Programm zu präsentieren.

Von den Ursprüngen als steirische Volksmusikgruppe, über Tango, Worldmusic, Jazz und Schlager, bis hin zu den musikkabarettistischen Coverversionen von Hits aus Klassik und Austropop, wird folksmilch alle Register der letzten 20 Jahre ziehen.

Das Trio wird an diesem Abend wieder in der Ursprungsbesetzung mit Klarinette spielen und wird dabei von dem Ausnahme-Klarinettisten Milos Milojevic unterstützt. folksmilch vollbringt den oftmals schwer zu meisternden Spagat zwischen höchster Unterhaltung und musikalischem Anspruch mit Bravour. Die Musik des Ensembles ist Ausdruck einer immensen Spielfreude, verbunden mit außergewöhnlichen musikalischen Fähigkeiten. folksmilch macht Musik, die Stimmung atmet und verbreitet, intensiv hinhören und ausgelassen mitfeiern lässt.


Do, 30. April. 19.30, Kunsthaus, Weiz

FOLKSMILCH & Milo Milojevic, Klarinette

„20 Jahre folksmilch“



Yin und Yang ins Ungleichgewicht bringen. Raus aus dem Hamsterrad und rein in die Achterbahn. Einmal wirklich sagen, was man denkt. Die Erkenntnis erlangen, dass Pandas die wahren Problembären sind und wie sehr ein falsches Faschingskostüm in der Kindheit Einfluss auf ein richtiges Leben als Erwachsener haben kann. Darf man in den Aufwachraum des Krankenhauses einen Kalender von 2028 hinhängen? Nicht fragen. Machen. Wenn die Pflicht ruft, sagen Sie ihr, Sie rufen zurück.

Das kleine Problem an der entfesselten Lebensart: Gesetze kennen sehr wohl ein Morgen. Und so verbringt Alex Kristan nun eine Resozialsierungsnacht auf Staatskosten. Das Publikum hat uneingeschränktes Besuchsrecht und erlebt Alex Kristan eingeschlossen, aber offen wie nie zuvor. Er kommt drauf, dass er nie aufgehört hat eine Rotzpipn zu sein.

Natürlich sind auch Kristans diverse Alter Egos und Parodien wieder mit von der lebhaften Partie und mengen sich in diesen Käfig voller Narren. Und: Sind wir in Wahrheit nicht alle irgendwo irgendwie verhaftet?

Für Alex Kristan gilt in jedem Fall die Frohmutsverschuldung.

Er beherrscht den einzig wichtigen Tanz. Den aus der Reihe.


Di, 05. Mai, 19.30, Stadtsäle, Voitsberg

ALEX KRISTAN

„Lebhaft“



„Entschuldigung, haben Sie auch 1 fetteren Beat?“ in einer noch nie zuvor erforschten

Ecke der Kleinkunst unterwegs. Turntable-Kabarett. Wie auch im debüt Programm „Remix“ dienen der Plattenspieler, das Mischpult und die Loopstation als Instrumente.

„Der Prohet der Generation Wäh.“ „Brudi, das ist 1 nice Show, ich schwöre!“

Der Standard Koronenzeitung. Die Olympischen Spiele, der ESC, der Superbowl in den USA, Modeschauen der renommiertesten Designer in Paris, sogar der Untersiebenbrunner Kultur Sommer, all diese Großevents werden seit Jahren von DJs eröffnet. In Kaufhäusern, in Film und Fernsehen, in Werbeclips – überall sehen wir sie! Das Piano in der Bar wich schon lange dem Mischpult und den Plattenspielern. Nur eine Bastion leistet erfolgreich Widerstand gegen die Invasion der DJs: Das Kabarett.

„Lookin ́ at my Rolie, it ́s about that time!“ Die Mission: Occupying Kabarett! Aber ist das so einfach? Sie werden sich wundern was alles gehen wird! „Hip Hop darf lustig sein und Kabarett muss DOPER werden!“ Walther von der Vogelweide  „Die Vier Elemente des Hip Hop bekommen ein Fünftes hinzu. Humor!“ Konfuzius


FELDBACHER SOMMERSPIELE 2020 – SONNENDECK


 

Mi, 29.07., 19.30, Sonnendeck, Feldbach - open Air, Bei Regen im „Lo Scoglio“, Feldbach

DAVID SCHEID

“Entschuldigung, haben Sie auch 1 fetteren Beat?”



In Alex Kristans erstem Solo-Programm geht es um die volle Erholung oder das, was man dafür hält. Denn ab welchem Zeitpunkt merkt man eigentlich, dass man sich schon erholt? Schon am Flughafen, wenn eine volle Blase bereits als "verbotene mitgeführte Flüssigkeit" gilt? Am besten doch den ganzen Urlaub verschieben, wenn man nicht weiß, wer der größere Koffer ist: der auf dem Förderband oder der im Flieger vor einem gesessen ist.

Wie reagiert man, wenn auf der Lieblingsliege am Pool regelmäßig ein fremdes Handtuch liegt oder am Gratis-Buffet sich die Leckereien türmen, man aber leider das höchstzulässige Gesamtgewicht der Flip-Flops bereits überschritten hat. Und warum ist eigentlich der Sand so verdammt heiß?
In JETLAG für ANFÄNGER treffen viele verschiedene Persönlichkeiten und zahlreiche Prominente aufeinander, die sich zwar nicht kennen, aber alle der gleichen Spezies angehören, die gleichzeitig auch eine der unterschätztesten ist:
Der Urlauber. Bewaffnet mit Handtuch und Sonnenöl und einem nicht unerheblichen Pensum an guter Laune, wollen alle nur eines, und das heißt: Ruhe, Erholung und ganz besonders „Fun“!Sie wissen, was gemeint ist? Sie sind urlaubsreif? Dann steigen Sie ein: Hier geht’s zu einem Abend, der vom Start bis zur Landung Spaß macht. Ein Praxislehrgang für Urlauber und Urlaubsreife.


Sa, 26. September, 19.45, ZEHNERHAUS, Bad Radkersburg

ALEX KRISTAN

„Jetlag für Anfänger“



Alex Kristan macht die Suche nach der Leichtigkeit des Allein-daheim-Seins ziemlich zu schaffen. Alle technischen Raffinessen in der Wohnung spielen verrückt. Der Luftbefeuchter setzt die Wohnung unter Wasser, Pflanzen fressen Haustiere auf und das Smartphone, das alles steuern soll, funktioniert nicht. Das "Hi End" naht... 

Ein Mafia-Pate als Nachbar will wissen, wo und wann der berüchtigte Gorgonzola reingelegt wurde, und zu allem Überdruss kommen auch noch prominente Gäste unerwartet zu Besuch, was nur ein kleiner Mosaikstein im großen Chaosbild innerhalb der eigenen drei Wände ist. Die vierte Wand fehlt. Zum Glück, denn sonst hätte das Publikum nichts zu lachen. Zu guter Letzt kommt auch noch der Hausverstand ins Spiel und die Gattin nach Hause. Game over. Zurück bleiben traumatisierte Sternsinger, eine untherapierbare Thermenphobie, der Hund Conchita und ein vom Lachen erschöpftes Publikum.


Di, 20. Oktober, 19.30, Stadtsaal, Mürzzuschlag

ALEX KRISTAN

„Heimvorteil“


Mi, 02. Dezember, 19.30, Stadthalle, Fürstenfeld

ALEX KRISTAN

„Heimvorteil“



Manuel Rubey ist nicht faul im klassischen Sinne. Er leidet bloß an der modernen Volkskrankheit Prokrastination. Was dies genau bedeutet war ihm bei Abgabe des Textes nicht bekannt, da er es immer aufgeschoben hat den Wikipediaartikel zu Ende zu lesen. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er dieses Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen. So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen.

Ein Goldfisch hat übrigens eine Aufmerksamkeitsspanne von 11 Sekunden. Er könnte diesen Pressetext nie zu Ende lesen.

Ist Ihnen das Alles zu wenig lustig? Ich verspreche das Programm ist dann lustiger, aber ich möchte diverse zivilisatorische Errungenschaften, wie Höflichkeit, Pünktlichkeit oder Geduld  verteidigen, da sonst die Eleganz flöten geht. Es ist wichtig nicht immer mit der Tür ins Haus zu fallen. Sonst passieren Kollateralschäden wie lustige Wortspiele im Titel oder gespielte Witze auf Kabarettplakaten und davor graut mir. Früher war ein freiliegender Knöchel der Inbegriff der Erotik und des Exhibitionismus. Heute vermitteln Pornofilme Heerscharen von Heranwachsenden einen völlig falschen Eindruck von Schwiegermüttern.

Ein Mensch hat übrigens nur mehr eine Aufmerksamkeitsspanne von  8 Sekunden. Das heißt niemand wird diesen Pressetext jemals zu Ende lesen…


Do, 03.12.,19.30, Kulturhaus, Weiz

MANUEL RUBEY

"Goldfisch"


Sa, 05.12., 19.30, zentrum, Feldbach

MANUEL RUBEY

"Goldfisch"



Wir verschweigen nicht, dass wir unsere Aktion im Orpheum in Graz „abgeschaut“ haben - warum auch.

Wir hoffen auf viele, viele Spenden zu Gunsten von Caritas, Licht ins Dunkel, Steirer helfen Steirern, Volkshilfe und dem Rotary-Club, Feldbach.        

Eine Vielzahl von Künstlern und natürlich Helfern stellen sich wieder kostenfrei für diesen Abend zur Verfügung. Ein Abend mit Blues, Rock, Jazz, einer Prise Volksmusik erwartet die Besucher.


So, 22.12., ab 17.00, zentrum, Feldbach

SPEND TONIGHT...

Ein Abend mit vielen verschiedenen Künstlern, NICHT NUR aus der Region.



2021


Do, 21.01.2021, 19.30, Helmut-List-Halle, Graz

MNOZIL BRASS

"Pandemonium"


Do, 18.11., 19.30, Mehrzweckhalle Wagna

KLAUS ECKEL

Ich werde das Gefühl nicht los“